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Vorsorgeuntersuchungen

 

Für viele Menschen bedeutet der Gang zum Augenarzt, die Kontrolle der Sehschärfe und wenn man merkt, dass die Sehschärfe nachlässt, verordnet der Augenarzt eben eine Brille, oder macht die Brille "stärker."

Das Auge ist ein faszinierend komplexes Organ mit vielen Funktionen, die alle durch spezifische Augenerkrankungen und Altersveränderungen angegriffen und geschädigt werden können, bis hin zur Erblindung.

Leider ist der Verlust beziehungsweise die Beeinträchtigung der zentralen Sehschärfe fast immer die letzte Stufe der meisten Augenerkrankungen. Und dann ist nur selten eine Heilung mit Wiederherstellung des Sehvermögens möglich.

Daher sind Vorsorgeuntersuchungen in der Augenheilkunde besonders wichtig. Denn prinzipiell gilt, die wichtigsten Strukturen des Augeninneren sind schmerzfrei. Hornhautinnenfläche, Linse, Glaskörper, Netzhaut, Papille (Sehnervenkopf) und Sehnerv sind völlig frei von jeder Schmerzempfindung.

Daher gilt am Auge: alles was wehtut, ist meist harmlos und oberflächlich, und alles was gefährlich ist tut meist nicht weh.

Das bewusst wahrgenommene scharfe zentrale Sehen findet nur in der Makula, also circa den zentralen 5 % der Netzhaut statt.

Veränderungen in anderen Bereichen der Netzhaut betreffen das Gesichtsfeld und werden immer zu spät oder gar nicht bemerkt.

Daher empfehlen wir augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen vor dem 40. Lebensjahr mindestens alle fünf Jahre, ab dem 40. Lebensjahr einmal im Jahr, da ab diesem Alter Augenerkrankungen wie Glaukom und Katarakt deutlich zunehmen.